Mittwoch, 6. Juli 2016

{Rezension} Upside Down - Weil du mir den Kopf verdrehst

Leider konnte mir Upside Down nicht so sehr den Kopf verdrehen



Titel: Upside Down - Weil du mir den Kopf verdrehst
OT: Upside Down (01 Off the Map Trilogy)
Autor: Lia Riley
Erschienen: 16. Mai 2016
Verlag: blanvalet
Seitenzahl: 389 Seiten
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"Für jede Erinnerung legt unser Gehirn neue Synapsen an, aber nicht alle sind von Dauer. Manche verblassen zu nebulösen Schemen, deren Einzelheiten kaum noch auszumachen sind; zurück bleiben eher Gefühle als Tatsachen" 


Talias Leben ist ein Chaos. Sie hat ihre Schwester verloren, ihre Uninoten sind katastrophal und ihre Mutter hat die Familie gegen ein Leben auf Hawaii eingetauscht. In Australien will Talia für sechs Monate ein unbeschwertes Leben führen. Alles läuft nach Plan, bis sie Bran kennenlernt – einen sexy Typen mit unglaublich grünen Augen …
Bran hat das mieseste Jahr seines Lebens hinter sich. Vor allem wegen eines Mädchens, das seine Träume in Scherben gelegt hat. Als er die Bruchstücke wieder zusammenfügen will, verdreht ihm ausgerechnet eine Austauschstudentin aus Kalifornien den Kopf. Soll er der Liebe eine zweite Chance geben?

"So sehr ich mich auch bemühe, ich kann einfach nicht damit aufhören, mir über Was-wäre-Wenns den Kopf zu zerbrechen."


Talia hat Ticks. Zwänge und Ängste, die sie nicht kontrollieren kann.Und es wird schlimmer, es kontrolliert ihr Leben immer mehr und seid dem Tod ihrer Schwester geht es noch mehr Berg ab. Sie braucht einen Tapetenwechsel , Ablenkung , Zeit für sich. 6 Monate Australien bieten da die perfekte Gelegenheit.  Es läuft auch alles gut, bis Bran auftaucht.
Bran hatte ein hartes Jahr und sich geschworen nie wieder jemanden zu nah an sich ran zu lassen. 
Aber Talia bringt Welt zum schwanken.

"Wenn ich nie verschwinde, kann ich auch nie gefunden werden"




Upside Down eins der Bücher, die gleichzeitig gut sind aber einem auch Teilweise auf den Keks gehen. Drama in einem Buch ist ja schön und gut aber wenn es manchmal überladen damit ist, fällt mir das lesen zunehmend schwerer.

Es ist ein Wechselbad zwischen Liebe Humor Drama und im Mittelteil jeder menge gefummel. Seitenlang.
Der Schreibstil ist aber angenehm und es lässt sich gut lesen, manchmal musste ich das Buch aber einfach wegpacken, weil ich die Protagonisten und ihr Leben einfach nicht mehr ertragen habe. Es war zu viel des guten. Es war jetzt auch nicht so dass es mich übermäßig aufgewühlt oder berührt hat, natürlich hat es das schon ein bisschen ich bin ja kein Stein, aber wie gesagt es war an gewissen Stellen einfach zu viel.

Aber das Buch hat auch gute Seiten, es ist humorvoll und die Protagonisten ist weitestgehend sympathisch. Und sie hat einen Knall, der wie ich finde gut dargestellt wurde. Brandon ist mal nicht dieser typische Schönling sondern hat auch Ecken und Kanten und nicht das perfekte aussehen, was ihn trotzdem anziehend macht. Talias Mutter möchte man eigentlich nur schütteln, so dass sie mit dem Kopf gegen etwas hartes prallt, ihr Dad ist allerdings zum knuddeln.

Es ist für mich kein Flop, da die Liebesgeschichte zwischen Talia und Bran wirklich schön ist und es viele schöne Zitate über das Leben enthält. Wer also mit viel Drama klarkommt , ein bisschen schmunzeln möchte und schon immermal nach Australien wollte, die Orte sind wundervoll beschrieben, für den ist Upside Down genau das richtige.



Nach ihrem Studium an der Universität von Montana - Missoula, begann Lia Riley mit lediglich einem Rucksack, Selbstüberschätzung und einem furchtbaren Orientierungssinn bewaffnet eine Weltreise. Wenn sie nicht gerade schreibt, hütet sie ein kleines Rudel widerspenstiger Hühner, geht gerne zelten, sammelt Strandgut, hängt in ihren Tagträumen neuen Romanideen nach und plant weitere Reisen. Zusammen mit ihrer Familie lebt sie die meiste Zeit im Norden Kaliforniens.Upside Down ist ihr erster Roman.

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