Sonntag, 5. Juni 2016

Rezension Dark Love - Dich darf ich nicht lieben


Diese Reihe wird weitergehen aber ohne mich





Titel: Dich darf ich nicht lieben
Reihe: Dark Love
OT: Did I Mention I Love You
Autor: Estelle Maskame
Verlag: Heyne
Erschienen: 11.04.2016
ISBN: 978-3453270633
Leseprobe

Die 16-jährige Eden ist genervt: Sie soll den ganzen Sommer bei ihrem Vater verbringen, der eine neue Frau geheiratet hat. Immerhin wohnt er in Los Angeles, und so hofft Eden auf heiße Nachmittage am Strand und coole Partys. Nie jedoch hätte sie sich träumen lassen, was sie dort erwartet: nämlich ihr absolut unmöglicher neuer Stiefbruder, der 17-jährige Tyler. Der pöbelt sich durch die gepflegte Willkommensparty, beleidigt alle, inklusive Eden, und zieht türenschlagend wieder ab. Eden ist zugleich abgestoßen und fasziniert von ihm. Denn seine smaragdgrünen Augen verraten, dass irgendwo in ihm eine sehr verletzliche Seele ist, die sich mit extrem grobem Äußeren panzert. Und auch Tyler scheint wider Willen von Eden angezogen zu sein …


Eden hat Lust auf L.A. , aber keine Lust auf ihren Dad, der sie und ihre Mutter vor einiger Zeit verlassen hat. In Portland will sie aber auch nicht bleiben. Also fährt sie zu ihrem Vater und lernt ihre neue Familie kennen. 1 Stiefmutter, die aus Prinzip erstmal scheiße ist, und 3 Stiefbrüder. 2 Jünger. einer älter. Der ist auch scheiße, aber der benimmt sich auch wie ein Arsch, nicht nur ihr gegenüber , sondern allen. Ein Glück ist die Nachbarstochter nett und Eden findet schnell ihre erste Freundin. Aber Tyler fasziniert Sie. Warum ist er so wie er ist? Und langsam kommt sie hinter seine Fasade.



Leider konnte Dark Love mich nicht so wirklich überzeugen. Die Story an sich war okay und lies sich auch gut und flüssig weg lesen. Aber mir fehlte es insgesamt etwas an tiefe. Die Figuren wirken flach und deren Geschichten wurden, zwar teilweisen ernste Themen, einfach platt rüber gebracht. Es konnten sich bei mir überhaupt keine Emotionen aufbauen. Das einzige was wirklich zu spüren war, waren die Spannungen zwischen Taylor und Eden am Anfang. Die zogen sich auch bis ca. zur Mitte so hin und denn ging alles ganz schnell. Schwubdiwups. Irgendwie war das aber nicht richtig Überzeugend.
Taylor hat mich von Anfang an genervt auch wenn man sein Verhalten am Ende etwas nachvollziehen kann.  Und mache Szenen konnte ich zbs. Überhaupt nicht nachvollziehen und dadurch wirkte es noch emotionsloser.
Besonders die Beziehung zwischen Eden und ihrem Vater. Ich meine jeder normale Mensch hätte anders reagiert in einer bestimmten Sache. Also jeder Mensch mit Gefühlen und logischem denken. 
Das Ende allerdings hat mir gut gefallen, es war unerwartet und lässt soweit keine Fragen offen, auch wenn es ein kleiner Cliffhänger ist, aber man kann sich denken wie es weitergeht. Die Reihe wird allerdings ohne mich weiter gehen. Erstmal. Vielleicht gebe ich dem zweitem Band irgendwann noch eine Chance.
Zur kurzweiligen Unterhaltung ist es okay, kein Buch welches ich zweimal lesen würde oder wo ich den nächsten Teil kaum erwarten kann. Leider überwiegen, für mich, aber die Negativen Punkte.



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