Mittwoch, 22. Juni 2016

{Rezension} Bitter & Sweet Mystische Mächte

Süßer Fantasyroman mit bitterem Beigeschmack





Titel: Bitter & Sweet Mystische Mächte
Reihe: Bitter & Sweet Band 1 
Autor: Linea Harris
Erschienen: 01.04.2016 als Broschierte Ausgabe
Formate: Broschiert 12,99 € / Ebook 9,99 €
Seitenanzahl Print: 367 Seiten
Zum Buch: Verlagsshop Amazon

"Ich liebte diesen Ort. Allerlei Gewächse und und Pflanzen ließen ihn zu jeder Jahreszeit blühen, überall Zierkugeln, Solarleuchten und Bänder in den zahlreichen Obstbäumen"


Jillian wünscht sich nichts sehnlicher, als ein ganz normaler Teenager zu sein – leider ohne Erfolg. An ihrem 17. Geburtstag erfährt sie von ihrer Tante, dass sich ihre seltsamen Fähigkeiten auf ihre Abstammung als Hexe zurückführen lassen. Kurz darauf findet sie sich in einer Welt wieder, in der Vampire, Werwölfe und Dämonen keine Fantasiegespinste mehr darstellen, und muss sich in der vollkommen neuartigen Umgebung der Winterfold Akademie zurechtfinden. Doch selbst unter Hexen ist Jillian keineswegs so normal, wie sie anfangs gehofft hatte. Glücklicherweise lernt sie zum ersten Mal in ihrem Leben Freunde kennen, die ihr zur Seite stehen, als sie sich zu allem Übel auch noch unglücklich verliebt. Doch alles ändert sich, als es in der Umgebung zu vermehrten Dämonenangriffen kommt ...

"Scheiße, wo war ich denn hier gelandet"



Jill erfährt erst mit 17 Jahren, das sie eine Hexe ist. Das ihre Mutter eine Hexe war und das ihre Tante, bei der sie aufgewachsen ist, ebenfalls eine ist. Und es gibt nicht nur Hexen. auch Vampire und Werwölfe - die lieber Mondkinder genannt werden - sind real. Und genau mit diesen "Fantasygestallten" soll sie ab dem nächsten Schuljahr auf die Winterfold Akademie gehen um ihre 3 Jährige Ausbildung zur Hexe zu absolvieren. Alles gar nicht so übel wenn man es erstmal verdaut hat. Endlich wäre die keine Aussenseiterin mehr. Leider ist Jillian selbst in dieser Welt anders und sie weiß es nicht mal.  Zu allem übel greifen denn auch noch wild gewordene Dämonen an und da ist ja noch die Sache mit den Hormonen die verrückt spielen wenn ein ganz besonderer Kerl in der Nähe ist.

"Wenn das Böse die Dreistigkeit hat, muss das Gute den Mut haben"



Bitter und süß. Der Titel ist wirklich passend, denn so süß die Geschichte auch ist, so hat sie für mich einen leichten bitteren Beigeschmack. 
Fangen wir mit der süßen Seite an. Der Schreibstil ist wirklich angenehm. Sehr umgangssprachlich und jugendlich , ab und an mal ein Schimpfwort aber niemals vulgär. Die Geschichte ist spanend und hat mehr als eine Wendung , die so nicht ganz vorhersehbar ist. Dadurch wird es beim lesen nicht langweilig, durch kleine Andeutungen kann man schon mal miträtseln. Nicht nur die Figuren sind sehr lebendig beschrieben, sondern auch die Umgebung oder die anderen Lebensformen, dabei aber kurz und knapp gehalten, so das es nicht langatmig wird.
Kommen wir nun zu dem leider bitteren Nachgeschmack. mehr als einmal sind mir extreme Parallelen zu zwei anderen bekannten Fantasyromanen aufgefallen.  So scheinen die Figuren am Anfang wie das Trio aus Harry Potter nur Geschlechter vertauscht und einige Szenen erinnerten mich an House of Night. Das soll auf gar keinen Fall ein Plagiatsvorwurf sein ! Es wurden weder Textstellen übernommen noch Namen oder explizite Handlungen. Und zum Ende hin lösen sich diese Parallelen auch nach und nach zum größten Teil auf. Trotzdem hatte ich am Anfang oft das Gefühl, das ist nichts neues, das hast du alles schon mal gelesen. Daher leider der Punkt Abzug.
Nichts desto Trotz ist es ein Unterhaltsames und Spannendes Buch und ich freue mich schon im August den zweiten Teil - der als Ebook schon erschienen ist - zu lesen und Jillians Weg weiter zu verfolgen.



Linea Harris ist seit 2012 als Werbetexterin und Grafikdesignerin tätig. Nach dem Abitur und einer Ausbildung zur Bürokauffrau veröffentlichte die junge Mutter 2014 ihren ersten Fantasyroman »Bitter & Sweet. Mystische Mächte« im Selfpublishing und landete damit einen großartigen Erfolg. Kurz darauf folgten zwei weitere Bände, die ebenfalls zu Bestsellern wurden. Die Thüringerin wohnt heute mit ihrer Familie in einem idyllischen Ort mitten im grünen Herzen Deutschlands.

1 Kommentar:

  1. Ich habe weder Potter noch "House of Night" gelesen, da könnte es also was für mich sein da mir die Parallelen wohl nicht auffallen würden.

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