Dienstag, 10. Mai 2016

Rezension The Affair of the Devil 02: Divide et Impera

Mystisch, dunkel, sexy und spannend




Titel: Divide et Impera
Reihe: The Affair of the Devil (Devil) 2
Autor: Lucy Stern
Erschienen: 27. April 2016
Formate: Ebook 3,99 € / Taschenbuch 12,99 €
Seitenzahl Print: 434
ISBN: 978-1532931710

Nach einer verhängnisvollen Nacht im Club Hellfire ist für Maxine nichts mehr, wie es war. Nicht nur, dass ihr Boss und ehemaliger Mentor sie betrogen hat, darüber hinaus geht ihr der attraktive, namenlose Besitzer des Nachtclubs nicht mehr aus dem Kopf. Maxine will Michael für das, was er ihr angetan hat, büßen lassen. Ihre Mission begann mit einem harmlosen USB-Stick und damit soll sie auch enden. Fest entschlossen stiehlt die enttäuschte junge Frau ihrem Ex-Mentor jedes noch so kleine, schmutzige Geheimnis, um ihn juristisch zur Strecke zu bringen. So lautete die Theorie – doch Maxine setzt mit ihrem Racheplan etwas vollkommen anderes in Gang. Etwas Größeres. Etwas Gefährlicheres. Schon bald steht Maxine vor der Wahl: Sterben oder Schutz bei dem Mann suchen, den sie eigentlich nie wiedersehen wollte. Ohne ihn ist ihr der Tod sicher. Mit ihm droht ihr etwas weitaus Schlimmeres. Doch entgegen jeder Vernunft werden Maxines Gefühle für den Besitzer des Hellfire immer stärker und auch seine Maske als gewissenloser Verführer bekommt mehr und mehr Risse.


"Maxine hatte viel Wert darauf gelegt, nicht nur eine Wohnung sondern ein Zuhause einzurichten. Und sie hatte sich hier stets wohlgefühlt."


Maxine steckt in der Scheiße. Sehr Tief. Man könnte fast sagen höllisch Tief. Nach dem verrat von Michael geht alles drunter und drüber, denn sie will Antworten und trifft eine Entscheidung, die ihr Leben für immer verändern wird.
Sie wird in etwas hineingezogen, dessen Ausmaße sie sich nicht mal im Geringsten vorstellen kann.
Im Kreuzfeuer von Feinden, dessen Namen oder Gesichter sie nicht mal kennt gibt es nur einen der ihr Schutz bieten kann. Mr. X, der Mann ohne Gesicht aber mit dem heißem Körper, der sie heimlich um den verstand bringt. Sie hat also die Wahl zwischen Pest und Cholera, denn eigentlich wollte sie den schönen unbekannten nie wieder sehen, aber dennoch fühlt sie sich unweigerlich zu ihm hingezogen und das seine Fassade zu bröckeln beginnt, macht es ihr nicht einfacher Nein zu sagen.

"Du bist vollkommen am Ende, Maxine." Er streichelte über über ihre haut. Ihre Wange schmerzte gar nicht mehr ... "Ruh dich aus, wir streiten später weiter, du kleine Kratzbürste." 


Eine Mischung aus Krimi und Erotikroman mit einem Hauch von Fantasy. Lucy Stern vermischt mehrere Genres und schafft damit eine Geschichte, die sich nicht nur schnell und Flüssig lesen lässt sondern auch spannend. Und mit viel Humor. Ich mochte Maxine ja schon im ersten Teil und besonders ihre Sarkastische Art hat mich mehr als einmal zum lachen gebracht. Generell enthält das Buch viele lustige Stellen, so wird die Geschichte oftmals aufgelockert aber ohne, dass es an Spannung verliert. Viele offene Fragen aus Teil eins wurden beantwortet und meine Theorien, die sich beim lesen aufgetan haben wurden bestätigt. Manches ist so offensichtlich, dass es schon wieder gut versteckt ist und man sich teilweise obwohl man das Gefühl hat, dass die Vermutung richtig ist unsicher. Es geht einem also so wie es Maxine geht. Man fühlt mit ihr mit und man leidet mit ihr mit. Gefühle durch Buchstaben lebendig zu machen, will doch jeder Autor aber nicht alle schaffen es.
Vom ersten Teil war ich ja noch nicht ganz so überzeugt aber der Zweite hat mich definitiv in seinen tiefen dunklen mystischen Bann gezogen. Und nach diesem Bad-Ass Ende freue ich mich schon richtig auf Band 3.

"Du bist nicht in der Position, dich bitchy zu verhalten, nur mal so ..."

Lucy Stern stammt aus dem Norden Deutschlands und ist dieser Region bis heute treu geblieben. Es zieht sie zwar regelmäßig in ferne Länder, ihre Heimat blieb aber stets in der Region Hannover.
Sie liebt es, Liebesgeschichten zu schreiben, die ein wenig "anders" sind und bei denen es ihr Spaß macht, sich in eine möglicherweise etwas ungewöhnlichere Konstellation hineinzudenken

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