Sonntag, 24. April 2016

Rezension Lucia - Mein Liebster Wahnsinn


Sex, Drogen und die ewige Liebe, in Verbindung mit der alles vernichtenden Realität. 
Unterhaltsam und mit unverwüstlichem Optimismus erzählt Terence Horn die Geschichte eines smarten, aber auch unreifen Träumers, der sich in ein durchgeknalltes Mädchen verliebt.
Ein buntes Sammelsurium aus naivem Aufbegehren, einer unbefriedigten Sehnsucht nach Freiheit und der Unwissenheit, dass das wirkliche Leben woanders stattfindet.

Worum geht’s?
Rossi ist 17, Jungfrau und in einer schweren pubertären Selbstfindungsphase. Mit den Mädels klappt es auch nicht so wirklich, bis er Lucia trifft, die sein Leben gehörig auf den Kopf stellt, sie ist der Schlüssel zu seiner Reise, die sich erwachsen werden schimpft.

Meine Meinung:
Das Buch fing sehr unterhaltsam an. Gleich im ersten Kapitel wird klar, dass dieses Buch nicht was für jeden ist. Frei und Ehrlich schreibt Herr Horn seine Geschichte um den jungen Träumer. Er nimmt kein Blatt vor den Mund und genau das mochte ich, was andere vielleicht als Platt oder Schamlos ansehen mögen ist in Wirklichkeit sehr humorvoll und realistisch beschrieben.
Es ist nicht hochgestochen geschrieben und bei einem Vergleich musste ich das Buch kurz weglegen weil ich mich vor lachen nicht mehr einbekommen habe. Ich werde nie wieder Fischstäbchen essen können ohne an dieses Buch zu denken.

Lucia – mein Liebster Wahnsinn ist ein Buch zu dem man immer wieder greifen kann wenn man es in seinem eigenem Leben etwas langweilig wird und man es lieber etwas Chaotisch hätte.

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