Sonntag, 24. April 2016

Rezension Die Liebe, das Glück und ein Todesfall



Worum geht’s?
Maia lebt mit ihren beiden Kindern, Harley und Bronte, und ihrem Lebensgefährten Collin im schlimmsten Sozialviertel der Stadt. Da Collin lieber das Sofa samt Fernseher bewacht anstatt seinen Arsch hochzubekommen und sich einen Job zu suchen, hält Maia ihre Familie mit Putzjobs über Wasser. Es ist eigentlich nicht mal genug um zu Leben und Collin ist da wirklich keine Hilfe. Als plötzlich eine Auftraggeberin verstirbt, bei der Maia geputzt hat, bekommt sie erstmal einen Schock. Die alte Dame, deren Haus sie zweimal wöchentlich, in stand gehalten hat, war viel mehr als nur ihr Boss. Sie hat Maia ermutigt mehr aus sich zu machen. Sie hat an sie geglaubt und an ihre Kinder. Also hat Sie ihr vermögen den Kindern vermacht, aber nicht direkt, sondern sie hat ihr Testament so formuliert, dass Bronte und Harley ab jetzt auf eine Nobel Schule gehen. Doch Sozialfälle auf einer Elite Schule, da prallen Welten aufeinander und Maia bekommt einen Einblick in die Schickeria und ihr Leben bestehend aus Tofu, Gluten- und Zuckerfreien Keksen, Biogemüse und Gehässigkeit einer ganz anderen Art. Aber sie erhält Unterstützung von der etwas durchgeknallten Clover , reiche Vorstadtmutti, und von dem Stufenleiter der Kinder und der sieht auch noch verdammt gut aus.



Meine Meinung

Ihr sucht nach einem Buch, für die ersten Sonnenstrahlen? Was einem schmunzeln lässt, lachen und seufzen? Ein Buch, das für ein Wochenende auf Balkonien, Terrasien oder den Urlaub perfekt ist? Dass, das Herz aufgehen lässt aber nicht voller Emotionalen Ballast und Drama ohne Ende ist? Denn kann ich euch Die Liebe, das Glück und ein Todesfall nur ans Herz legen.
Der Schreibstil ist angenehm und das Buch lässt sich flüssig weg lesen. Es ist teilweise ernst aber auch so humorvoll, einfach liebenswürdig. Genau wie Maia. Eine Mutter, die wie eine Löwin ist, aber erst noch wirklich erkennen muss, was ihr Rudel und ihre Jungen bedroht. Stark und Unabhängig sind zwei Eigenschaften die die Protagonistin auf jeden Fall besitzt, aber die erst im Laufe des Buches zum Vorschein kommen obwohl sie tief verborgen von Anfang an da waren. 
Aber nicht nur Maia hat so ihre Problemchen sondern auch Clover, die Frau, die Maia unter ihre Fittiche genommen hat und zu mehr als - das ist die Mum von … - wird, nämlich zu einer Freundin, einer Vertrauten, einer Komplizin. 
Denn ein Problem kann immer auftreten, egal aus welcher Schicht man kommt, nämlich Männer. Sei es der Ehemann, der Lebensabschnittsgefährte oder der nette Lehrer, der einem mehr Aufmerksamkeit schenkt, als man eigentlich bekommen sollte.
An manchen Stellen hat man dieses, ich wusste es doch Gefühl, diese kleine Vorahnung, die sich Seiten zu vor in deinem Kopf festsetzt und schließlich ihre Bestätigung findet.

Das Ende ist allerdings nicht voraussehbar sondern wirklich überraschend. 
Charismatisch, Humorvoll und auf eine reale Weise berührend nimmt uns Kerry Fischer mit auf ein kurzweiliges Lesevergnügen und schenkt und lässt uns sich in seine Geschichte verlieben.

Ein Roman, wo nicht die Liebesgeschichte im Vordergrund steht, sondern der Gedanke, dass es nicht zu spät ist, sein Leben umzukrempeln.

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