Sonntag, 24. April 2016

Fantastische Ostern mit den Fantasygirls Chatinterview Julia Seuchek

Sie ist meine Lieblingskartoffel, auch wenn Sie uns andauernd mit kleinen Ausschnitten aus Straßenkötergene foltert. Julia Seuschek Autorin hat ihr erstes Buch - Feuerrot verlieb dich nie in deinen Mörder - dank den Fantasygirls veröffentlichen können. Und wenn es das Schicksal gut mit uns meint, halten wir bald schon Straßenkötergene in unseren Händen.



H: Hallo Julia, danke, dass du dir schon wieder für mich Zeit nimmst. Für alle die das erste Interview mit dir noch nicht kennen, stell dich doch bitte einmal kurz vor.
J: Hallo Kira, ich danke dir, dass du dich auf ein zweites Interview mit mir einlässt : D Also ich bin Österreicherin, 23 und Studentin. Ich schreibe und lese für mein Leben gern und bin ziemlich verrückt nach Animes.
H: Und nicht zu vergessen ein Fantasygirl ;) Wie bist du zu den Fantasygirls gestoßen?
J: Ein Fantasygirl mit Leib und Seele ja *lach*. Vor über einem Jahr war ich auf der Suche nach einem Verlag für mein Buch und eigentlich bin ich mehr zufällig in dieses großartige Projekt gestolpert als gezielt hinein gesprungen. Tja, und dann fand ich es so toll, dass ich nur bleiben konnte. Wofür ich mehr als dankbar bin
H: Über Feuerrot haben wir uns ja schon die Finger wund getippt, jetzt würde ich gerne was von dir über dein neues Projekt erfahren (ich durfte es schon lesen, also die ersten 40 Seiten. Freut euch darauf)
J: Ohja das haben wir, hat echt Spaß gemacht:D Also mein aktuelles Projekt trägt den Arbeitstitel "Straßenkötergene". Im Prinzip geht es darum um zwei chaotische Seelen: Lou und Jared. Das Leben könnte einfach sein, wenn es nicht so schwer wäre. Denn Jared ist ein verwöhnter Prinz und Lou eigentlich eine Rebellentochter. Blöderweise kommt sie als Mann und Diener verkleidet an den Hof, um dessen ganzes System zu stürzen. Noch blöderer weise lernen die zwei sich kennen, hassen und lieben. Irgendwie zumindest :D
H: Vom Stil her ist es ja was ganz anderes als Feuerrot
J: Genau Straßenkötergene ist irgendwie - hmm - dunkler und meine zwei Protagonisten sind rotzfrech. Trotzdem will ich natürlich nicht nur mit Schimpfwörtern um mich werfen, sondern auch viel Leichtes, Schönes aber auch Schmerz mit einbauen.
H: Würdest du sagen du reifst mit deinen Geschichten?
J: Ich würde sagen jeder Autor reift mich seinen Geschichten. Je mehr du schreibst, desto weiter kommst du damit. Oder wie Sido (? - hoffe der war das) sagen würde: Erfolg kommt durch Tränen, Schweiß und Blut. (Das Blut natürlich nur in den Büchern haha) Und besser zu werden, sehe ich als Erfolg an:)


H: Hab ich dir je gesagt, das du verdammt gemein bist weil du andauernd, kleine Textzeilen postest und uns dadurch zwar einen Einblick in deinen Schreibprozess gibst aber uns auch unglaublich wuschig machst weil wir dein verdammtes Buch lesen wollen :D
J: Hab ich dir je gesagt, dass du mich jedes Mal zum Grinsen bringst?:D Und auch alle anderen, die ich so böse wuschig mache, habt ihr eine Ahnung wie motivierend und aufbauend das ist? Als Schreiber - oder sagen wir als nicht hauptberuflicher Schreiber - hat man das Problem, dass das Leben sich ständig denkt: Los, halten wir sie vom Schreiben ab. Geben wir ihr mehr Arbeit. Mehr Studien. Mehr ALLES. Da fällt es schwer sich Zeit freizuschaufeln, aber bei so tollen motivierenden Menschen lasse ich euch gern an meinem Schreibprozess teilhaben und treibe mich selbst immer weiter voran:) (Mittlerweile 135 A4-Seiten *flüstert böse*)
H: Das ganze ist nicht nur motivierend oder? Immer wieder lese ich, wie du auch auf die Kritik der anderen eingehst.
J: Genau das ist der zweite Punkt, der mir so gut gefällt. Wenn ich selber schreibe, entwickle ich mich zwar weiter aber riesige Sprünge mache ich durch Kritik und Tipps von Lesern und Autoren. Dadurch ist schon einiges verbessert wurden, was mich echt freut:)
H: Und vergiss nicht die Tipps von deiner unglaublich sympathischen und Charismatischen Testleserin nicht ;) (Anmerkung: Das bin natürlich Ich :D )
J: Als ob ich deine Tipps vergessen könnt! Die sind doch schon längst eingearbeitet *lach*


Das Bild ist kein offizielles Bild zu dem Buch sondern eine Fanart von mir, hergestellt aus der Leseprobe

H: Wie ist das bei dir, während du an einem Buch arbeitest kommen dir da manchmal schon Ideen für andere Geschichten?
J: Oh ja das passiert mir leider ständig. Meistens sind es Ideen für Kurzgeschichten oder gar für mein nächstes Buch. Bei Kurzgeschichten schreibe ich sie gern sobald ich Zeit habe. Aber bei Büchern notiere ich mir die Ideen und warte, bis die Zeit reif ist für das nächste große Projekt.
H: Bist du eher die Chaotin oder die geordnete was deine Notizen angeht?
J: Ich bin ein Mischling aus allem. Ich habe eine große Idee im Kopf, die durchaus schon grobe Strukturen hat aber dann stürze ich mich ins absolute Chaos beim Schreiben.
H: Wenn du dein Chaos ordnest und zu Papier bringst brauchst du denn Ruhe oder lieber Musik im Hintergrund?
J: Achja das mit der Musik ist auch so ein Thema. Ich liebe es mit Musik zu schreiben. Allerdings werde ich dann unberechenbar. Zu Eminem schreibe ich dann Liebesszenen und zu Avril Lavgine Todesszenen. :D
H: Hörst du auch Anime Openings oder Endings?
J: In Dauerschleife ja. Vor allem Death Note und Attack on Titans :D
H: Lässt du dich auch noch von was anderem als Musik inspirieren?
J: Eigentlich habe ich keine Kontrolle darüber, was mich inspiriert. Manchmal sind es Textzeilen, Bücher, Serien oder das düstere Schimmern von Straßenlaternen, wenn ich nachts mit dem Bus nachhause fahre. Ich schlage die Augen auf und werde immer wieder neu inspiriert, was aufregend und gruselig zugleich ist.
H: Wie verbringst du die Ostertage?
J: Mit so viel Schreiben und Lesen, dass ich mir schon anhören kann, ob ich denn nichts Besseres zu tun hätte :D Ne Spaß ich versuche viel Arbeit zu erledigen, aber auch gleichzeitig viel Zeit mit Familie und Freunden zu verbringen. Und unsrem Hündchen Emma.
H: Das klingt nach erholsamen Ostertagen ;) Vielen Dank das du dir Zeit genommen hast, möchtest du den Lesern zum Abschluss noch was sagen?
J: Ich bedanke mich für das tolle Interview. Eigentlich will ich nur allen erholsame Ferien wünschen, genießt die Zeit mit den Liebsten.

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